Über mich

Jahr A u s b i l d u n g:
15.März 1947 bis 1952 

 

 

 

April 1954 -  März 1957

geboren als 3. Kind des damaligen Postrats Dipl.-Ing. Hans Berkner und seiner Ehefrau Doreliese, geb. Severin in der sog. “Bizone” in Hannover, vormals britsche Zone. Am 1. Jan. 1947 wurde die britische mit der amerikanischen Zone zur sog. Bizone vereinigt. Die M i t g l i e d e r  einer verfassunggebenden Versammlung sollten von den Landtagen und nicht direkt gewählt werden. Vom 10. bis 23. August 1948 traf sich der Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee zur Vorbereitung dieser Versammlung. Am 1. September 1948 trat der 65-köpfige Parlamentarische Rat unter Vorsitz von Konrad Adenauer in Bonn zusammen und arbeitete in den folgenden Monaten das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland aus. Dieses von unseren Vätern erarbeitete Grundgesetz wurde am 23. Mai 1949 verkündet und trat nach der Verkündung mit Anbruch des 24. Mai 1949 in Kraft. Seitdem gibt es erst die Bundesrepublik Deutschland. Seit 1. April 1966 zahle ich in diesem Land Steuern, an diesem Tag begann meine landwirtschaftliche Lehre. Vorher war ich S c h ü l e r  und musste noch keine Steuern für geleistete Arbeit abführen…. aufgewachsen auf dem landw. Ackerbaubetrieb meines Großvaters / Onkels Severin in Alferde/Südhannover, dann nach Darmstadt umgezogen, wo der Vater am Fernemeldetechnischen Zentralamt (FTZ) arbeitete.Besuch der Volksschule in Darmstadt (Schillerschule), danach Aufnahmeprüfung bestanden für …
1957-1966 … das altsprachliche humanistische  Ludwig-Georgs-Gymnasium Darmstadt. Dort mit Abschluss der Oberprima Abitur am 11.02.1966.  Das LGG ist das 204-älteste deutschsprachige Gymnasium. (Zur Info: nur noch 0.2 % aller S c h ü l e r  lernen heute Griechisch)
01.03.1966 – 31.03.1967 Landwirtschafliche Lehre auf der 150 ha Domäne Mechthildshausen bei Wiesbaden mit dem Abschluß: Landw. Gehilfenbrief. Damals wurde der Betrieb noch konventionell bewirtschaftet!
15.04.1967 – 30.09.1967 Studium der Agrarwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Giessen, dann zwangsweise Unterbrechung zum……
01.10.1967 – 31.03.1969 …… Ableisten des Wehrdienstes von 18 Monaten. 3 Monate Grundwehrdienst in Schwarzenborn im Knüll (“Gott in seinem Zorn schuf Schwarzenborn”) und bei der 5. Flak 5 in Lorch am Rhein als Kraftfahrer CE, Dienstgrad Gefreiter.
15.07.1969 – 30.09.1969 P r a k t i k u m   auf Graf von und zu Lerchenfeld´schen Gut Köfering bei Regensburg (700 ha und damals ca. 1000 Mastbullen).
15.04.1969 – 26.04.1973 Fortsetzung des Studiums in Giessen, Fachrichtung Pflanzenproduktion, Spezialisierung auf Landtechnik
Abschluß als Dipl.- Ing. agr.
02.05.1969 – 30.05.1973 Während des Studiums als nichtwissenschaftliche Hilfskraft im Institut für Landtechnik der Justus-Liebig-Universität Gießen angestellt.
01.06.1973 – 30.09.1973 Angestellter im gleichen Institut.
01.10.1973 – 30.09.1975
Referendarausbildung im hessischen landwirtschaftlichen höheren Verwaltungsdienst mit Fachrichtung Pflanzenbau. Abschluß mit 2. Staatsprüfung als Landwirtschafts-Assessor (Landw. Ass.).
Meine Nichte meinte vor einigen Jahren beim Blick auf meine Visitenkarte, mich darauf hinweisen zu müssen, dass diese Schreibweise falsch wäre!
Als ich diese Prüfung ablegte, war sie noch üblich.
Auch mein Lehrer  Eberhartdt Gerhardt, Professor am Lehrstuhl für Agrarpolitik an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Justus-Liebig-Universität Gießen, führte u.a. diesen Titel und schrieb ihn genau so!
Aber Nachgeborene wissen ja vieles besser und sind oft unendlich gescheit!
Bisherige berufliche Qualifikation
März 1976
bis Dezember1980ab 01.01.1981
Leiter der Abteilung Landwirtschaft in der dt. Niederlassung der Firma SBM Infrarot-Strahler GmbH in Tauberbischofsheim.
Praktische Beratung vor Ort und Planung von Klimatisierungsanlagen für Schweine-, Kälber- und Geflügelställe in Deutschland und Österreich ini fast 4000 Betrieben. Beginn von Stallbauplanungen im Rahmen der Beratungen. Schulungen fast aller Flüssiggasfirmen in Deutschland und Österreich.
Beginn der Selbtsständigkeit mit Gründung der Firma Berkner-Agrotechnik für: Unternehmensberatungen, Planungen, Vermittlung und Verkauf landwirtschaftlicher Tierproduktionsanlagen.
Während dieser Zeit bis heute:
Mai 1983 – Mai 1985 Aufbau einer Versuchsanlage für die Durchführung einer externen Dissertation mit dem Thema “Wärmerückgewinnung mit dem Kreislaufverbundsystem” im Versuchsgut Marienborn der Universität Gießen in Verbindung mit dem Institut für Landtechnik
Dissertation wurde wegen unbefriedigender Ergebnisse (Kurzfassung:” Es schadet fast nie, meistens hilft es ein wenig – aber es ist sinnvoller, richtig zu heizen!”) abgebrochen.
Jan. 1981 – 15.09.1989 Freie Unternehmensberatung für die Firma Südvieh GmbH in München als bautechnische Fachberatung von über 2000 Mitgliederbetrieben (Zu dieser Zeit größte Ferkelerzeuger EG Deutschlands)  in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.
01.05.1986 – 31.03.1989 Freie Unternehmensberatung für die Firma DG-Agropartners in Frankfurt/Main. Dabei Mitarbeit am Entstehen der arbeitsteiligen Ferkelproduktion durch die VZ
20.04.1984 – 16.04.1987 Geschäftsführer der Firma DALTEC-Fütterungstechnische-Anlagen GmbH in Seeheim – Jugenheim.
01.12.1990 – 30.10.1992 Angestellter im MOKSEL AG Konzern in der Firma KRUMKE-CONSULT GmbH in Berlin mit dem Aufgabengebiet:-  Produktionstechnische Beratung von 433 landw. Großbetrieben der ehemaligen DDR in den neuen Bundesländern zur “Sicherstellung von Schlachtkapazitäten für die drei Schlachthofneubauten des Konzerns”.-  Beratung landw. Großbetriebe zur Durchführung von BImSchG / UVP für Tierproduktionsanlagen sowie Bauplanung und Bauüberwachung für diese Betriebe.-  Vorträge und Schulungen für die Leiter dieser Betriebe in Schweinezucht und -mast.
Ab 01.11.1992 Weiterführen der freiberuflichen Tätigkeit für Unternehmensberatungen mit Fa. Berkner-Agrotechnik:Planung, Beratung und Durchführen von BImSchG und UVP für Großbetriebe, Beratung von Erzeugergemeinschaften in den neuen Bundesländern, Vermitteln von funktionsgerechter Haltungstechnologie.

  • Vortragstätigkeit vor landwirtschaftlichen Beratern und Landwirten.
  • Abhalten von Seminaren für landwirtschaftliche Berater.
  • Schulung von landwirtschaftlichen Lehrkräften in Lettland.
Von Februar 2001 bis März 2010 Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma IZS GmbH
Februar 2001 bis 31.12.2004 Geschäftsführer der IZS GbR, die dann aufgelöst und durch eine Firma IGZ GbR ersetzt wurde.
März 2003 bis Januar 2004 Geschäftsführer der Interessen Germeinschaft Zertifizierung Gesellschaft bürgerlichen Rechts (IGZ GbR) mit dem Ziel-  Schweine nach den Anforderungen der Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001:2000 zu produzieren-  eine nachvollziehbare Herkunft mit lückenloser Rückverfolgbarkeit des in den Mitgliedsbetrieben erzeugten Fleisches durch ein weltweit einmaliges Informationssystem mittels genetischem Fingerabdruck von der  Ladentheke bis zum Ferkelerzeugerbetrieb zu gewährleisten.
Von Januar 2004 bis Januar 2006Seit 1. Juni 2012 Qualitäts-Management Beauftragter dieser FirmaZertifikat TÜV Akademie GmbH der Unternehmensgruppe TÜV Süddeutschland.

Rentner.
Jetzt könnt Ihr mich alle - etwas fragen wenn Ihr noch etwas wissen wollt!

Ansonsten: Landwirtschaft Ade.

Teilnahme an landwirtschaftlichen Fachausstellungen mit Beratungstätigkeit
Seit 1976 ununterbrochen auf den Ausstellungen “Huhn und Schwein” bzw. “EURO-TIER” in Hannover sowie den ehemaligen “DLG-Ausstellungen” als Aussteller bzw. Fachberater für die Firmen SBM, DALTEC,  HUWECA, Betonwerk-Schwarz, DELA und IZS GmbH.
Seit 1987 bis 2000 auf dem Zentral-Landwirtschafts-Fest (ZLF) in München für die Firma HUWECA, 2000 auch für Fa. DELA.
1991 auf der DLG-agra in Leipzig-Markkleeberg für die Firmengruppe MOKSEL AG und KRUMKE-CONSULT GmbH.
1994 auf der DLG-agra in Leipzig-Markkleeberg für die Firmen DALTEC und HUWECA.
1995 auf der Landwirtschaftsausstellung in Budvar (CSR) für die Firmen DALTEC, HUWECA und Selko-Praha.
19972002 – 2008 auf der VIV in Utrecht für Fa. STALLRINGfür S.C.A.P.A.G. und Gene+ als Geschäftsführer der IZS auf der Euro-Tier (schade um Engagement und die Zeit, die sinnvoller hätte genutzt werden können!)
Besuch von landwirtschaftlichen Fachausstellungen und Kongressen
seit 1966 in der Bundesrepublik, DDR, Belgien, Großbritannien, Holland, Frankreich, USA, Italien, Österreich, Schweiz, Ungarn, Tschechien, Lettland und Dänemark.
Mitarbeit und Mitgliedschaft in Ausschüssen
1978 – 1979 Mitglied im Normenausschuß “Gastechnik” bei der Erstellung der DIN 3372, Teil 3 – Gasverbrauchseinrichtungen “Heizstrahler für Tieraufzucht”
1978 – 1980 Über Fa. SBM Mitglied im Kuratorium der “Udo-Riemann-Stiftung”, Kiel und Mitarbeit im Ausschuß des VdS (Verband der Sachversicherer) Köln.
1984 – 1999 Ständiger Gast im DLG-Ausschuß für Technik in der tierischen Produktion. Dann “freiwillig” ausgescheiden worden wegen Kritik an aufgedecktem und nicht hinnehmbaren Verhalten von Handlungsweisen bei der DLG Gebrauchswertprüfung von Stalleinrichtrungen.
Seit 1992 Mitglied im VdAJ (Verband Deutscher Agrarjournalisten).
1986 – 2000 Mitarbeit bei der AGF (Aktionsgemeinschaft dt. Fleisch – Bonn). Hierbei mehrfach für die AGF als aktiver Teilnehmer bei der IGW in Berlin. Hier auch am Vorgängermodell des heutigen “Erlebnisbauernhofs” in der Halle 25, inzwischen einer der bedeutendsten Attraktionen der Grünen Woche.
Beratungstätigkeit
seit 1975ab 2007 bis Ende 2010 Um die 12.000 stallbautechnisch beratene Betriebe in der Bundesrepublik, den neuen Bundesländern, Kasachstan, Österreich, Schweiz, Lettland und Finnland. Referenzen auf Anfrage.
Planerische Mitarbeit bei drei prämierten Bauvorhaben des BML/KTBL in der Schweinehaltung
Planung eines prämierten Bauvorhabens des BML/KTBL in der Schweinehaltung (Paul-Hüpede).Planung des Neubaus der Schweineproduktion – geschlossener Betrieb mit 112 Produktivsauen und Mast – auf dem Versuchsgut Oberer Hardthof in Gießen für das Institut für Tierzucht der Justus-Liebig-Universität Gießen. Aus diesem Projekt bin ich Ende 2010 ausgestiegen. Bewegt dazu hat mich die Erkenntnis, wie bei Planungen des Staates Geld in unglaublicher Höhe für sinnlose “Sitzungen” von unzähligen sog. “Experten” verheizt wird. Dabei weiss jeder alles besser, der noch niemals etwas mit landw. Stallbau für Schweinehaltung zu tun gehabt hat.Eine mündlich vereinbarte Zusammenarbeit wurde nach meinem “Ausstieg” aus dem Projekt von der für das Projekt bestellten Architektin in Abrede gestellt, als es darum ging, die geleistete Arbeit zu honorieren. Rechnungen wurden von ihr nach eigenem Gutdünken gekürzt bzw. überhaupt nicht erstattet, mit der Begründung verweigert, ich könne keinen schriftlichen Arbeitsvertrag aufweisen! Zudem wurde mir zweimal kolportiert, “ich bekäme ja mein Honorar sowieso von den Firmen, die ich empfohlen hätte!” Das kann ja wohl nur von derjenigen stammen, welche mir das Honorar verweigert? Da kann man sich ja dann jeder seinen Reim drauf machen! Ich jedenfalls verdiene mein Geld ehrlich und nicht durch solche Zahlungen – die in anderen Kreisen üblich zu sein scheinen?Erwähnenswert dazu noch, dass ein Dr. Dirk Hesse auf einem Vortrag in der Schweiz in privaten Diskussionen behauptet haben soll, ich habe nun “Hausverbot” in diesem Teil der Universität. Dies erzählte mir der Bruder seines Diskussionspartners, dem ich alle Schweineställe geplant habe. Das wusste er aber nicht! Es ist höchst amüsant, wenn Blindgänger auf einmal sehend sein wollen! Mir ist jedenfalls davon nichts bekannt.
1997/98/99 Beratungsauftrag des Landes Hessen/Gemeinden Fronhausen und Weimar in Verbindung mit dem Landwirtschaftsamt Marburg zur Analyse des Istzustands der Schweinehaltung.
Veröffentlichungen
seit 1976 Mehr als 75 eigenständige (und nicht irgendwo ab- oder zusammengeschriebene!) Veröfffentlichungen in landwirtschaftlichen und gastechnischen Fachzeitschriften über:-  Stallklima, Heizung, Lüftung, Haltungstechnik, Stallbau-  Haltungstechniken für Schweine,Geflügel- und Rindviehhaltung, davon 59 Veröffentlichungen seit 1988 über  VG-Wort angemeldet-  Coautor von landwirtschaftlichen Fachbüchern und Sonderheften bei der DLG, LV-Münster und BLV-München. Die interessantesten und wichtigsten Veröffentlichungen sind im Link “Veröffentlichungen / Fachbeiträge in Zeitschriften / Links” auf dieser Webseite einzusehen.
Vortrags- und Seminartätigkeiten
Seit 1976 zur gleichen Thematik wie in den Veröffentlichungen:-  in Universitäten vor Studenten in Seminaren in der FH Triesdorf und JLU Gießen-  bei landwirtschaftlichen und veterinärmedizinischen Fortbildungstagungen-  vor praktischen Landwirten, Beratungsringen, LKV´s und Erzeuger-Gemeinschaften-  bei Stallbaufirmen und Firmen der Gasbranche-  bei Hybrid – Schweinezucht – Unternehmen (BHZP, B-W, Dalland, Gene+, Schaumann)-  für lettische Landwirtschaftslehrer in Lettland.
Auslandsaufenthalte mit praktischer Tätigkeit
1976 Fünf Wochen USA, Mitarbeit in einer Farm mit Duroc-Zucht in Atlantic, Iowa, dabei Beschickung der National Barrow Show in Austin, Minnesota.
1980 und 1981 Je zweieinhalb Wochen USA, Mitarbeit auf den Ausstellungen “National Porc Congress” in St.Louis bzw. Kansas City mit Standtätigkeit bei den Firmen SBM-USA bzw. MONOFLO INTL.
1988 Zwei Wochen USA, Besuch des National Porc Congress in Des Moines, Iowa.
1989, 1990, 1991 1992, 1993, 1994 1995, 1996, 1997 1998 und 2000 Jeweils eine Woche Finnland, einige Aufenthalte mit stallbautechnischer Beratung von Schweinebetrieben und Montage von Stalleinrichtungen und Lüftungsanlagen.
1995 und 1996 Viermal je eine Woche Seminar und Unterricht “Landwirtschaftlicher Stallbau” für lettische Landwirtschaftslehrer in den Landwirtschaftsschulen von Priekuli, Janmuitze und Smiltene in Lettland.
Kommunikation
seit 1997 bis 2011 Teilnahme an Diskussionsforen zur Schweinehaltung
seit 2006 Beginn eines eigenen Blogs mit Fragen zu Schweinehaltung http://rund-ums-schwein.blog.de
Meine Mottos
Würde jeder nur über das urteilen und reden, was er wirklich weiß und versteht, herrschte eine große Stille, die man zum Lernen nutzen könnte.
(Manuel Azaña)

Platon
Πάντα χωρεῖ καὶ οὐδὲν μένει    /   „Pánta chorei kaì oudèn ménei“
„Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“

Platon
Apologie des Sokrates  - Άπολογία Σωκράτους Kapitel 5-11. Bewährung der Haltung des Sokrates im Staat:
Auch da nun zeigte ich wiederum nicht durch Worte, sondern durch die Tat, dass der Tod, wenn euch das nicht zu bäurisch klingt, mich auch nicht das mindeste kümmerte, nichts Ruchloses aber und nichts Ungerechtes zu begehen mich mehr als alles kümmert.
Denn mich konnte jene Regierung, so gewaltig sie auch war, nicht so einschrecken, dass ich etwas Unrechtes getan hätte.

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