Taufstein im Dom zu Breslau

Die Geschichte des Taufsteins im Dom zu Breslau muss sicherlich neu g e s c h r i e b e n  werden. Diesen Taufstein hat mein Vater Hans Ulrich Berkner als kleiner Junge in Breslau-Schwoitsch wiedergefunden.

Bis Kriegsende stand es im Garten des Wohnhauses vom  Pflanzenbau-Versuchsgut Schwoitsch der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Breslau, welches mein Großvater Friedrich Berkner als Direktor des Pflanzenbau-Instituts als Wohnsitz hatte. Siehe h i e r z u  einen Film. Die erste Filmszene zeigt meine Großmutter Marie Berkner mit meinen Eltern; die zweite Szene meine Großeltern Berkner; die dritte Szene meine Großmutter mit meiner Mutter mit ihrem Sohn und meiner Schwester (im Film als kleine Kinder) und meine beiden älteren Cousinen Ingrid und Hannelore  Meyer.

Taufstein im Dom zu Breslau

Kurz vor seinem Tod hat es mein Vater noch schildern k ö n n e n, wie er den Taufstein gefunden hat. Siehe dazu D e t a i l s  im ersten Link.

2007 hat Krystyna Basista – die meinen Vater vor dem Tod kennen lernte und sich für die Geschichte interessierte – zusammen mit ihrer Familie den Taufstein im Dom zu Breslau wiedergefunden. Leider hat mein Vater das nicht mehr erlebt – er hätte sich sicher sehr darüber gefreut.

H i e r  die Fakten zu diesem Taufstein .

Dieser Bericht ist ebenfalls in der Breslau Homepage von Egon Höcker verlinkt. Man findet ihn unter unter http://breslau.wroclaw.de/wb/pages/geschichte/kirchen/katholische-kirchen.php

Eine erneute Recherche im Internet zum Taufstein am 30.09.2007 brachte wieder viele neue Erkenntnisse.

Man müsste polnisch sprechen und lesen k ö n n e n, dann w ä r e vieles einfacher. Bisher bleiben alle anderen Kontakte , z. B. an die Kirche (Dom) und an Assistenten des heutigen Instituts für Pflanzenbau der Univ. Wroclaw ohne Antwort.

Man scheint kein Interesse an dieser Geschichte zu haben, die auch mit diesem Institut verknüpft ist. Bedauerliche Folge der momentanen polnischen Politik”??

Am 1.10.2007 habe ich deswegen an Mariusz Tokarz eine Mail  geschrieben, der freundlicherweise einen Teil meiner privaten Familienbilder zeigt.

Am 5.10.2007 konnte ich mit Kristina Basista und ihrem Ehemann Marek Herrn Mariusz Tokarz, der dieses  B i l d e r  als W e b m a s t e r für den Bereich Schwoitsch-Strachate-Drachenbrunn veröffentlicht hat, persönlich k e n n e n  l e r n e n. Dafür danke ich allen Beteiligten ganz h e r z l i c h. Mit seinem Kollegen Roman Faligowski führte er uns durch Schwoitsch.

Die Kontakte sind jetzt aufgenommen. Sie werden dazu führen, daß die Geschichte über den Taufstein wohl klarer werden und man die Fakten sichten wird.

Im August 2009 bei einem erneuten Besuch mit meiner Cousine in Schwoitsch erfuhren wir über die Bemühungen der Gemeinde Schwoitsch, diesen Taufstein wieder in den eigenen Kirchenbesitz nach Schwoitsch zurück zu holen. Darüber würden wir uns freuen.

Der Text im offiziellen Domführer zum Bild des Taufsteins stimmt jedenfalls so nicht.

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